Projekt-Präsentationen im Museum

Das Museum Rothus lädt zusammen mit dem Oberstufenzentrum Montlingen zu einer Finissage ins Museum ein. Schüler-Projekte werden präsentiert.

Seit anfangs Juni stellten erstmals Schülerinnen und Schüler des Oberstufenzentrums Montlingen im Gemeindemuseum Arbeiten der Projekttage aus. Zudem wurden Projekte der Begabungsförderung des zu Ende gehenden Schuljahrs präsentiert. Die Vernissage war ein überraschend grosser Erfolg. Bei der Schlussveranstaltung von kommendem Donnerstag, 26. Juni, werden um 18.30 Uhr, Projekte der Begabungsförderung noch einmal vorgestellt. Die Arbeiten sind überaus erfreulich, interessant und verdienen es, einem breiten Publikum vorgestellt zu werden. Bei der Vortragsreihe an der Finissage werden die Projekte „Batterien“; „Wasserstoff“; „Wasser“; „Der Rhein“; „Interaktive Geschichte“ und „Stadtentwicklung in Nordamerika und Europa am Computerspiel SimCity“ simuliert.

Zu diesem Anlass ist die breite Öffentlichkeit eingeladen.

Das Museum Rothus öffnete am Samstag, dem Nationalen Mühlentag, die Türen. Eine Handmühle vom Verein Rheintaler Ribelmais stand für die Besucher bereit.

Im Gemeindemuseum steht die „Halter“-Mühle. Ein Mahlgang und ein Walzenstuhl aus dem Mühlen- und Sägeweiler Rehag beim Hirschensprung stammen aus der Zeit, als die Mühle durch ein Wasserrad betrieben wurde. Zudem hat das Museum seit einem Jahr eine Dauerausstellung zum Thema „Vom Törgga zum Ribel“ eingerichtet. Am Mühlentag stand im Freien eine Handmühle, die vom Verein Rheintaler Ribelmais leihweise zur Verfügung gestellt wurde. Eine Frau aus Eichenwies brachte ihren selber angepflanzten Törgga zum Mahlen mit. Die knochenharte Arbeit machte Spass und lockte Interessierte an. Es kostete einige Mühe, bis genug Mehl für einen währschaften Ribel gemahlen war. Hauptsache war, dass das Mahlen allen Spass machte.

Rheintaler Ribelmehl, Ribelchips und Bücher zum Thema Ribel konnten gekauft werden. Für Interessierte stand der Film „Nöd afach Törgga“ – Lebensmittel und Kulturgut“ bereit. Dieser Film gibt fundierten Einblick vom Ribelpflanzen bis zum köstlichen Rheintaler Gericht Ribel. rz

Am 14. Schweizer Mühlentag öffnen zahlreiche Mühlen ihre Pforten. Im Gemeindemuseum steht eine Handmühle für Interessierte bereit.

Rösli Zeller

Oberriet. Das Museum Rothus ist nicht nur im Besitz der „Halter Mühle, Rehag“, sondern auch weiterer Gegenstände im Zusammenhang mit der Müllerei, dem Getreideanbau. Die Dauerausstellung vom Mais zum Ribel ist im gleichen Gebäude wie die „Müllerei“. Am Schweizer Mühlentag, welcher national am Samstag, 31. Mai, durchgeführt wird, ist das Museum geöffnet.

Viele Mühlen prägten das Dorf

In Oberriet standen einst verschiedene Mühlen in Betrieb. Der Getreideanbau, dazu gehörte auch der Törgga, war einst ein wichtiges Unternehmen. Fast jede Familie pflegte ihren Acker, wo Tögga angepflanzt wurde. Damals konnten Kleinstmengen in die Mühlen zum Mahlen gebracht werden. Wer Zeit genug hatte, der konnte dem Müller über die Schulter schauen und feststellen, dass nur sein Törgga gemahlen wurde. Bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts stand „Müller Grabers Mühle“ an der Kellenstrasse, mitten im Dorf, in Betrieb. Die Halter Mühle im Rehag, welche im Museum einen würdigen Platz gefunden hat, wurde vor dieser Zeit ausser Betrieb gesetzt.

Selber Törggakörner mahlen

Am Mühlentag steht den Besuchern eine Handmühle, eine Leihgabe des Vereins Rheintaler Ribelmais Rheinhof, Salez, zur Verfügung. Es wird dazu eingeladen, selber Törgga zu mahlen.

Zudem können Rheintaler Ribelmehl und Bücher zum Thema Ribel gekauft werden. Die Ribelausstellung vermittelt genauso viele Informationen wie der Film „Nöd afach Törgga – Lebensmittel und Kulturgut“.

Familien sind eingeladen, an einem Museumsrallye, einem Detektivspiel, teilzunehmen. Da gibt es schöne Preise zu gewinnen. Das Museum Rothus ist am Samstag, 31. Mai, von 14  bis 17 Uhr geöffnet.