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Altjohrusschäller in Oberriet

 

In den Dörfern Montlingen, Eichenwies und Oberriet waren ab Silvestermittag „Altjohrusschäller“ unterwegs. Gesammelt wurde für das Museum Rothus.

Der Brauch des Altjohrusschället ist in der Gemeinde Oberriet uralt. Wieder belebt wurde er in etwas abgeänderter Form vor bald 40 Jahren, vor allem durch den Initianten Ruedi Loher. Obwohl es in den letzten Jahren immer schwieriger wurde, Kinder für diesen Einsatz zu gewinnen, konnten am Silvester in Oberriet, Eichenwies und Montlingen einige Gruppen auf Sammeltour ausgesandt werden. In Oberriet instruierte Flavio Loher die Mädchen und Knaben. In Eichenwies war Pascale Perrino aus Kriessern, Vorstandsmitglied des Museumsvereins, verantwortlich und in Montlingen stand Silke Schlör Schlickeiser, Museumsleiterin, im Einsatz. Die Altjohrusschällerinnen und –schäller überbrachten der Bevölkerung Glück- und Segenswünsche mit den Worten: „I wünscha der a guets nöis Johr, dass du lang lebscht und gsund blibscht, und wenn’d sterbscht in Himmil kunscht.“ Sämtliche Geldspenden werden für die Infrastruktur des Museums aufgewendet. Bewohner, die nicht zu Hause waren, wurden mit einem Brief und einem Einzahlungsschein bedient, so dass auch sie die Möglichkeit haben, dem Museumsverein eine Spende zukommen zu lassen. Die Altjohrusschäller wurden von vielen Bewohnern mit Süssigkeiten und Knabbereien beschenkt, und vom Museumsverein erhielten sie für ihre Einsätze einen „Sackrappen“. Die Museumsverantwortlichen danken allen Spendern für die Grosszügigkeit und wünschen ebenfalls nur das Allerbeste für das neue Jahr.rz