Bei der Saisoneröffnung des Gemeindemuseums Rothus standen Schüler und Rheinholzer im Mittelpunkt. Der Präsident des Museumsvereins, Alfons Amman, hiess die zahlreichen Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen und dankte besonders den anwesenden SchülerInnen des OZ Montlingen für ihre Mitarbeit.

Der Chef der Rheinholzer Vereinigung, Eugen Baumgartner, zeigte sich erfreut, den Verein im Rahmen der Ausstellung vorstellen zu können und verwies auf die lange Tradition des Rheinholzens.

Die Museumsleiterin Silke Schlör bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, insbesondere dem Vorstand des Museumsvereins  und stellte die Arbeiten vor, die während des Workshops beim Ferienspass entstanden sind.

Die Ausstellung ist am Schweizer Mühlentag Samstag, 27. Mai, Sonntag, 28.5. Mai und 11. Juni von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei und an den beiden Sonntagen ist auch das Beizli geöffnet.

Anfangs Mai trafen sich die Mitglieder des Museumsvereins Oberriet zu ihrer Mitgliederversammlung. Präsident Alfons Ammann führte speditiv durch die Sitzung. In seinem Grusswort führte er die Bedeutung des aktiv erlebbaren Museumsbesuchs aus. Es sei eine Herausforderung für die Museen, dass die Vermittlung durch Interaktion mit den neuen Medien geschehe und so auch die Objekte ihre Geschichten erzählen können.

Er würdigte die langjährige Arbeit des verstorbenen Kassiers Emil Zeller. Kurz vor seinem Tod hat er ihm die Unterlagen des Kassieramts überreichen können, die bis zuletzt vorschriftsmässig und gewissenhaft geführt waren. Angelo Bont, der das Kassieramt interimsmässig übernahm, dankte der Präsident für seine mehrjährige Mitarbeit in verschiedenen Funktionen im Vorstand. Die Arbeit von Rösli Zeller wurde ebenfalls verdankt. Sie hat über viele Jahre die Pressearbeit des Museums übernommen.

Im Anschluss berichtete Fabio Wegmüller, der Projektleiter der Ausgrabung des Abris im Unterkobel Oberriet, in einem öffentlichen Vortrag über die neusten Forschungsergebnisse.

Mehr als 3.000 Scherben, die insgesamt etwa 21 kg wiegen, fast 20.000 Knochenfragmente, die ganze 28 kg wiegen und mehr als 700 Steinartefakte geben Aufschluss über Besiedlung und Ernährung der Menschen zu jener Zeit. So diente der Felsvorsprung (Abri) schon in der Jungsteinzeit als Unterstelle für das Vieh. Dies konnte durch den Nachweis von Tierdung  bei der Untersuchung der Aschebänder festgestellt werden.