Trotz des schönen Kilbiwetters hatten sich zahlreiche BesucherInnen zum Vortrag von Vreni und Peter Zünd über die Künstlerin Hedwig Scherrer in der Ratstube eingefunden und wurden mit informativen und abwechslungsreichen Ausführungen belohnt.

Die von Museumsleiterin Silke Schlör kuratierte Ausstellung fand reges Interesse, da das Thema der Überschwemmungen durch das Rhesi-Projekt wieder ganz aktuell ist. Bilder von Carl August Liner und Hedwig Scherrer illustrieren die künstlerische Beschäftigung mit den Überschwemmungen. Neben verschiedenen Originalzeitungsausschnitten aus dem 19. Jahrhundert, Fotos und einem Film über die Hochwasser im 20. Jahrhundert konnten sich die BesucherInnen am Überflutungschecker der IRR auch ein Bild des Ausmasses der Überflutungen machen, wenn der Rhein heutzutage den Damm durchbrechen würde.

Die Videoarbeit des Künstlers Moritz Hossli im Estrich der Scheune liess die BesucherInnen auch aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen, die Lust auf das Eintauchen in dieses - wie ein Aquarium wirkende Kunstwerk – verspüren.

In Carmen`s Museumsbeizli wurden die BesucherInnen auf bewährte Art mit feinen Köstlichkeiten von Carmen Zünd und ihrem Team verwöhnt.

Die Ausstellung ist noch an folgenden Sonntagen jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet: 10. und 24. September, 8. und 22. Oktober. Der Eintritt ist frei.

Führungen können auch ausserhalb der Öffnungszeit mit der Museumsleiterin vereinbart werden.

Der zweite Teil der Ausstellung „Da Rhy kunt“ stellt die „Rhynot“ ins Zentrum und zeigt die verheerenden Auswirkungen der Überschwemmungen vor über 100 Jahren. Nach dem ersten Teil mit den Rheinholzern und der Schülerausstellung, welche ihre „Fröd“ am Rhein zeigten wird damit die Kehrseite, das „Uugmach“, thematisiert.

„Rhynot“ schlägt aber auch einen Bogen zur Kunst und gibt Einblicke in die künstlerische Beschäftigung mit den Überschwemmungen zeitgenössischer Künstler. So werden Werke der Künstler Hedwig Scherrer und Carl August Liner präsentiert.

 Einen besonderen Einblick gibt das Video des jungen Künstlers und Filmemachers Moritz Hossli aus Luzern. Es zeigt eine umgekehrte, atmosphärische Unterwasserwelt. Es ist wie Malerei, die in Bewegung gerät, die sich in einem stetigen Wandel von Licht und Farbe befindet, ein virtuelles Aquarium.

 Eröffnet wird die Ausstellung „Rhynot“ am Sonntag, dem 27. August um 14 Uhr im Museum Rothus. Vreni und Peter Zünd werden die Künstlerin Hedwig Scherrer vorstellen, die das Hochwasser von 1927 erlebt hat. Moritz Hossli wird ebenfalls anwesend sein.

 Carmen`s Museumsbeizli ist geöffnet und wird die BesucherInnen wie gewohnt mit feinen Spezialitäten verwöhnen.

Die Ausstellung über die Rhyholzer ist ebenfalls geöffnet.

Die Ausstellung ist am 10. / 24. September, 8. und 22. Oktober jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

 

Der Eintritt zur Vernissage und in die Ausstellung ist jeweils frei.