Die neue Ausstellung, welche bis Saisonabschluss am 25. Oktober dauert, wird am Freitag, 21. August, um 19 Uhr mit einer allen zugänglichen Vernissage eröffnet. Mit ihr soll vor allem, aber nicht nur an die Rebbau-Geschichte von Oberriet erinnert werden. Der St. Galler Rebbaukommissär, Markus Hardegger vom Landwirtschaftlichen Zentrum in Salez, wird die Vernissagerede halten. Mit Musik wird die Eröffnung umrahmt und selbstverständlich gibt es dabei den köstlichen Rebensaft zu degustieren. Das einheimische Winzerpaar Gabi und Romeo Weber-Stieger vom Moos wird anwesend sein und gerne auf Fragen eingehen. In der sehr schön aufgemachten Broschüre „Wer sein Herz der Region schenkt, erlebt ihre Seele“, herausgegeben vom Verein Rheintalwein, Berneck, sagt Gabi Weber: „Die Freude am Leben soll man auch in unseren Weinen spüren.“ Mit einer reich gestalteten Infowand, welche Museumsleiterin Silke Schlör Schlickeiser gestaltet hat, wird nicht nur auf die Rebbau-Geschichte Oberriets eingegangen, sondern viel Allgemeinwissen rund um den Rebbau vermittelt.

Am Sonntag, 25. Oktober, werden anlässlich des Saisonabschlussfests, verschiedene Rheintaler Winzer anwesend sein. Carmen‘s Museumsbeizli wird nicht nur dann geöffnet sein, sondern auch am Sonntag, 23. August, von 14 bis 17 Uhr.

Am Sonntag hatte das Museum Rothus mit Carmens Museumsbeizli die Türen geöffnet. Aufgrund des schönen Wetters wurde das Spinnen am Spinnrad ins Freie verlegt.

Mit besonderen Aktivitäten machen die Museumsverantwortlichen regelmässig auf das Museum aufmerksam. Am Sonntag zeigte Gabriela Liebrand, wie das Spinnen am Spinnrad vor sich geht. Die passionierte Handarbeiterin, Strickerin und Spinnerin erklärte dieses alte Handwerk und gab bereitwillig Auskunft.

Gabriela Liebrand beschäftigt sich aber nicht nur mit den Themen Wolle, Garne und stricken sondern sie führt in Gams das „Wollcafé“. Ihre Philosophie lautet, sich wohl- und wollfühlen. Der ganzjährige Treffpunkt in Gams steht allen Handarbeitsinteressierten offen. In Kursen können alte Handarbeitstechniken erlernt werden.

Das „Wollcafe“ ist seit letztem September auch in Altstätten an der Obergasse 7 vertreten. Auch dort wird zum Verweilen, zum Fachsimpeln eingeladen. rz