In der Scheune des Museums steht nicht nur die „Halter-Mühle“ aus dem Rehag, sie wurde in Betrieb gesetzt, jedoch ohne Körner zu mahlen, sondern auch eine weitere uralte Mühle. Am Mühlentag stand zudem im Freien eine alte Handmühle zum Mahlen selber mitgebrachter oder vom Museum zur Verfügung gestellter „Törggakörner“. Wer diese Mühle betätigte, stellte bald fest, dass das von Hand Mahlen nicht ohne Kraftanstrengung geht und nicht nur sehr feines Mehl in die Holzschubladen rieselt, sondern, dass dabei auch viel grobes „Material“ anfällt. Für einen Ribel musste deshalb vor langer Zeit das Gemahlene noch gesiebt werden. Der Rest wurde den Hühnern oder Schweinen verfüttert, die diese Köstlichkeit mit Hochgenuss genehmigten. Am Mühlentag konnte zudem die Ausstellung „Schule Kobelwald“ besichtigt und in Carmen’s Museumsbeizli die Gemütlichkeit bei feinem Gebäck gepflegt werden. rz