Ausstellung "Metallkünstler zu Gast im Museum Rothus" erfolgreich gestartet

Mit der Vernissage am Freitagabend wurde die Ausstellung der Metallkünstler im Museum feierlich eröffnet. Zur Wiedereröffnung der Schmiede ertönte zu Beginn die Amboss-Polka, bevor Alfons Ammann, der Präsident des Museumsvereins, seine Begrüssungsworte an die zahlreichen Besucher richtete. Er dankte sowohl den anwesenden Künstlern für ihre Bereitschaft im Museum auszustellen als auch den Mitgliedern des Vorstandes für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Verantwortlich für die gelungene Veranstaltung war Pascale Perrino, die an diesem Abend von Carmen Zünd unterstützt wurde, welche den Apéro vorbereitet hatte.

Kunst berührt

Mit seiner Laudatio begeisterte Walter Hess, alt-Gemeindepräsident, das versammelte Publikum. Er begann seine Rede mit einem Zitat des deutschen Malers Asmus Jakob Carstens: „Kunst ist eine Sprache der Empfindung, die da anhebt, wo der Ausdruck mit Worten aufhört.“ Von der Richtigkeit des Zitats überzeugt, liess er es sich aber dennoch nicht nehmen, einige generelle Gedanken aufzuzeigen. Kunst komme nicht vom Wort „wollen“, sondern von Können, aber auch vom Müssen. Die Künstler müssten ihrer Leidenschaft nachgehen und dies sei etwas, das ihnen gemeinsam ist: die Begeisterung, die Hingabe und die Liebe zum Material. Dennoch bleibe die Kunst etwas individuelles, im Werk erkenne man den Künstler wie einen Fingerabdruck. Er stellte jeden Künstler mit seinen eigenen Worten vor und gestand, dass er sich von ihren Werken durch einen Rundgang bereits habe berühren lassen. Er spreche nicht als Kunstverständiger, sondern als Kunstberührter. Es sind Werke von Marcel Ammann, Raphael Ammann, Guido Benz, Edgar Büchel, Andreas Buschor, Ursula Cristuzzi, Christoph Friedrich, Spallo Kolb, Silvan Köppel, Hubert Müller und Daniel Stiefel ausgestellt.

Museumsleiterin Silke Schlör sprach die vielfältigen Aufgaben des Museums und die Herausforderungen für die Zukunft an. Dabei sei die Verwurzelung in der politischen Gemeinde ein grosser Vorteil. Dies mache auch den Besuch der neuen Schmiede spannend. Denn neben dem dröhnenden Schmiedehammer, dem Film und dem Feuer in der Esse sind es die Objekte selber, welche Geschichten erzählen von den Menschen, die hier im Ort gelebt haben.

Ausstellung geht noch bis Oktober

Die Ausstellung ist wieder am Sonntag, 11. September von 14 bis 17 Uhr geöffnet. An diesem Tag werden Guido Benz und Hubert Müller im Museum anwesend sein.

Weitere Öffnungszeiten: 25. 9. mit Schmiede-Live-Vorführung und Beizli,

9.10. und das Schlussfest am 23.10.

Führungen können mit der Museumsleiterin ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) vereinbart werden.