- Noëmi hat als Erste den Schatz in der Truhe mit der Kröte gefunden. Alois Ebneter vom Musa jongliert mit Zauberbällen.

Das Museum Rothus feierte am Sonntag mit zahlreichen Besuchern ein Saison-Abschlussfest. Die Dauerausstellung „VomTörgga zum Ribel“, die Ausstellung Oberrieter Kunstschaffende, ein Detektivspiel und das Museumsbeizli luden zum Verweilen ein.

Rösli Zeller

Oberriet. Die Saison im Gemeindemuseum wurde mit dem Museumsfest feierlich beendet. Bei diesem festlichen Anlass standen den Besuchern nicht nur die Ausstellungen zur Besichtigung frei, sondern vor allem Familien mit Kindern waren zum Mitmachen als Detektive eingeladen. Bei dieser Aktivität wurden Museumsthemen auf spielerische Art vermittelt. Dieses Detektivspiel, ein Museumsprojekt des Kantons, wird von der MUSA (Museumsverband des Kantons St. Gallen) koordiniert und wird auch nächstes Jahr im Rothus angeboten.

Kinder einbeziehen

Mit derartigen Angeboten bietet sich die Möglichkeit, sich als familienfreundliches Museum zu positionieren. Beim Detektivspiel konnten die Kinder mit den Eltern, Grosseltern oder anderen Begleitpersonen das Museum auf spielerische, kreative Weise entdecken und besser kennen lernen. Ein Begleitheft (unentgeltlich) wurde den Detektiven auf den Rundgang durch die Museumsräume mitgegeben. Dabei mussten sie Fragen beantworten und sich auf der Schatzsuche auch zeichnerisch betätigen. Anhand der Sage  „Die Zauberkröte vom Wichenstein“ galt es Antworten zu finden. Zusammen mit dem Freundestrio Oi, Idda und Herr Eddison wird bei diesem Spiel gerätselt, studiert und kombiniert. Wer die Schatzkiste gefunden und die Fragen richtig beantwortet hat, erweist sich nicht nur als erfolgreicher Detektiv sondern wird mit einer Zauberkugel belohnt.

Oberriet als eines der vier Museen

Dieses Jahr machten vier Museen im Kanton mit. Alois Ebneter vom MUSA war am Sonntag anwesend. Er sagt: „Mit diesem Projekt möchten wir nicht nur Familien ansprechen sondern auch den Kontakt unter den Generationen fördern.“ Beim Abschlussfest kam das Gespräch untereinander bei den vielen Besuchern problemlos zustande.

Im Dachgeschoss lud Carmens Museumsbeizli zum Verweilen bei Speis und Trank ein. Schwizerörgelispieler Pascal Graber aus Rüthi bot musikalische Unterhaltung.

Die neue Saison beginnt im Mai 2014.

 

- Kinder und Erwachsene waren eingeladen, sich auf die Schatzsuche zu machen, Alois Ebenter (Mitte) vom Musa als Gast dabei. Bilder: rz

- Silke Schlör Schlickeiser, Museumsleiterin und Angelo Bont, Co-Präsident, laden zum Abenteuer im Museum ein. Bild: rz

Das Museum Rothus lädt zu einem Saison-Abschlussfest ein. Die Dauerausstellung, die Ausstellung Oberrieter Kunstschaffende, ein Detektivspiel und das Museumsbeizli laden zum Staunen und Verweilen ein.

Rösli Zeller

Oberriet. Die Saison im Gemeindemuseum geht am Sonntag, 27. Oktober, zu Ende. Traditionsgemäss wird dann zu einem Abschlussfest eingeladen. An diesem Sonntag kann noch einmal die Ausstellung „Oberrieter Kunstschaffende“ besichtigt werden. Die Dauerausstellung „Vom Törgga zum Ribel“ wird auch nächstes Jahr wiederum zu besichtigen sein. Carmens Museumsbeizli wird beim Abschlussfest im Dachgeschoss des Rothus geführt. Eine besondere Attraktion für Kinder wird ein Detektivspiel sein.

Abenteuer im Rothus

Das Projekt „Abenteuer im Museum“ ist ein Ergebnis aus den Wünschen und Vorstellungen der Workshop-Teilnehmenden des St. Galler Museumsprojekts. MUSA (Museumsverband des Kantons St. Gallen) führt dieses Angebot weiter und will es noch ausbauen. Es ist eine Möglichkeit, sich als familienfreundliches Museum zu positionieren. Kinder können mit ihren Eltern, Grosseltern oder anderen Begleitpersonen das Museum auf spielerische, kreative Weise entdecken und besser kennen lernen. Sie werden mit einem Begleitheft (gratis) ausgestattet und dann geht es auf Detektivreise. Kinder mit ihren Begleitpersonen machen sich auf zum Rundgang durchs Museum und beantworten auf der Schatzsuche Fragen. Anhand der Sage  „Die Zauberkröte vom Wichenstein“ gilt es Antworten zu finden. Wer die Schatzkiste findet, die Fragen beantwortet hat und sich als erfolgreicher Detektiv beweist, wird mit einem kleinen Preis belohnt.

Vier Museen machen mit

Das Rothus ist das vierte Museum, welches dieses spannende Projekt anbietet, ist von der Museumsverantwortlichen Silke Schlör Schlickeiser zu erfahren. Als weitere Museen machen dieses Jahr mit: das Toggenburger Museum, das Artillerie Fort Magletsch und das Stadtmuseum Rapperswil-Jona. Zusammen mit dem Freundetrio Oi, Idda und Herr Eddison wird bei diesem Spiel gerätselt, studiert und kombiniert. Alois Ebneter vom MUSA wird am Sonntag anwesend sein.

Das Saison-Abschlussfest findet am Sonntag, 27. Oktober, von 14 bis 17 Uhr statt. Die neue Saison beginnt im Mai 2014.
Im Dachgeschoss wird am Sonntag Carmens Museumsbeizli geführt. Es werden zu familienfreundlichen Preisen Köstlichkeiten zum Motto „Herbst“ angeboten. Auch für Kinder gibt es etwas Feines. Zudem steht ein Kuchenbüffet bereit.

Das Museum ermöglicht die Durchführung von:

 

  • Führungen

 

 

Individuelle Führungen können mit der Museumsleiterin vereinbart werden.

Preis für eine Führung: CHF 20.00 (Dauer etwa 30 min) und CHF 3.00 pro Person.

 

Auf Wunsch organisieren wir Ihnen eine Besichtigung naheliegender Sehenswürdigkeiten:

Kristallhöhle Kobelwald (http://www.kristallhoehle.ch)

Ehemalige Torffabrik "Schollenmühle" im Naturschutzgebiet Bannriet (http://www.pro-riet.ch)

Eine Schlauchbootfahrt auf dem Rheintalischen Binnenkanal, Schlafen im Stroh, ein Besuch auf einem Bauernhof (http://www.steigmatt.ch)

oder auch eine Rösslifahrt im Riet. 

 

Preise dazu auf Anfrage.

 

Weitere Angebote:

  • Apéros
  • Trauungen
  • Familientreffen
  • Klassenzusammenkünfte
  • Museumspädagogik
  • Publikationen

 

 

Die Ausstellung mit fünf Oberrieter Kunstschaffenden im Museum Rothus wurde am Freitag mit einer Vernissage eröffnet. Warum Kunst ins Museum gebracht wird, erklärten die Vernissageredner.

Rösli Zeller

Oberriet. In den letzten Jahren stellten Kunstschaffende aus den Dörfern Kriessern, Montlingen, Eichenwies, Holzrhode und Oberriet aus. Weil sich aus Oberriet so zahlreiche Interessierte meldeten, stehen ihnen die Räume des Museums Rothus dieses Jahr nochmals zur Verfügung. Werke von Steinbildhauer Hubert Müller, Zahntechniker „Delio“ Ruedi Kühnis, Rita Wüstiner-Linher, Maria Böhm und Mahsa Bagheri sind bis Saisonabschluss Ende Oktober ausgestellt. Die passende musikalische Umrahmung bot „Monky5“ (Sven Quartier).

Diean der Kunstausstellung Beteiligten: (von li)

hinten: Museumsleiterin Schlör Schlickeiser und die Helferinnen Lucia Steiner und Bea Thür

Mitte: Hubert Müller, Maria Böhm und Mahsa Bagheri

Vorne: „Delio“ Ruedi Kühnis und Rita Wüstiner. Bild: rz. 

 

 

Das Museum Rothus lädt seit Jahren zu Ausstellungen mit Kunstschaffenden aus den fünf Dörfern der Gemeinde ein. Oberriet kommt dieses Jahr noch einmal zum Zug.

Rösli Zeller

Oberriet. Letztes Jahr hatten sich so zahlreiche Kunstschaffende angemeldet, dass nicht alle berücksichtigt werden konnten. Deshalb ist Oberriet diese Saison noch einmal an der Reihe. Am Freitag, 28. Juni, wird um 19 Uhr die Ausstellung im Rothus eröffnet. Diese Ausstellung kann bis zum Saisonschluss, welcher am Sonntag, 27. Oktober, mit einem Abschlussfest gefeiert wird, besichtigt werden.

- Das Museumsfest mit dem Motto „Vom Törgga zum Ribel“ ist ein Fest für Kinder und Erwachsene. Bild/Archiv: rz

Am kommenden Samstag wird auf dem Werkhofareal Oberriet zu einer Filmnacht eingeladen. Fast nahtlos geht es am Sonntag über zum Museumsfest.

Rösli Zeller

Oberriet. Das Gemeindemuseum startete in die neue Saison mit der Dauerausstellung „Vom Törgga zum Ribel“. Diese modern aufgemachte Ausstellung stösst auf grosses Interesse und weckt bei vielen Erinnerungen an die Kindheit.

Dieses Thema ist auch das Motto des Museumsfests, zu welchem am kommenden Sonntag, 9. Juni, auf dem Werkhofareal in Eichenwies eingeladen wird.

Carmen Zünd-Bont (Mitte) lädt zusammen mit der Museumsleiterin Silke Schlör Schlickeiser in „Carmen’s Museumsbeizli“ ein. Bild: rz

Das Museum Rothus in Oberriet legt nicht nur Wert auf die Pflege der Kultur und Bräuche sondern auch der Begegnungen. Neu wird monatlich einmal ein Museumsbeizli geführt.

Rösli Zeller

Oberriet. Die Museumssaison konnte mit der Dauerausstellung „Vom Törgga zum Ribel“ mit Erfolg gestartet werden. Neu überraschen die Verantwortlichen mit „Carmens’s Museumsbeizli“, welches in der Ratsstube oder bei schönem Wetter im Freien geführt wird.

„Wir wollen damit eine Begegnungsmöglichkeit für alle Generationen schaffen und zugleich die Türen für das Museum offen halten“, sagt Co-Präsident Angelo Bont.

Aus Freude und Idealismus

Der Name „Carmen’s Musemsbeizli“ führt daher, weil die Leiterin Carmen heisst. Carmen Zünd-Bont (eine Schwester von Angelo Bont) lebte und arbeitete als Coiffeuse während knapp 30 Jahren im Glarnerland. „Ich habe immer gerne gebacken und gekocht. Dort, wo wir einst wohnten, habe ich jedes Jahr einmal für bis zu 180 Personen Gerstensuppe gekocht“, sagt Carmen Bont. Dass sie feines Gebäck ebenfalls herzustellen weiss, bewies sie letztes Jahr beim Saisonabschlussfest im Museum. Die Torten und weiteren Köstlichkeiten fanden reissenden Absatz. So lag es auf der Hand, dass sie sich dazu bereit erklärte, ehrenamtlich und aus grosser Freude nicht nur „Carmen’s Museumsbeizli“ zu führen, sondern dafür auch Kulinarisches herzustellen. Ihr Mann hilft ihr im Hintergrund. Am kommenden Sonntag, wenn das „Beizli“ erstmals geöffnet ist, werden nicht nur Hausgebäck sondern auch belegte Brötchen und Fleischplättli offeriert. Auch an die Kinder denkt die Hobby-Bäckerin. Nebst Kaffee werden weitere Getränke ausgeschenkt. Familienfreundliche Preise sind selbstverständlich. Ein allfälliger Reinerlös kommt der Museumskasse zugute.

Erstmals geöffnet

Am kommenden Sonntag, 26. Mai, öffnen das Museum Rothus sowie „Carmen’s Museumsbeizli“ die Türen. Wer das Beizli aufsucht, bezahlt keinen Museumseintritt. Bei schönem Wetter wird im Garten serviert und sonst steht die Ratsstube für die Besucherinnen und Besucher offen.

Im Museumslädeli können unter anderem der „Ribelfilm“ und Ribelbücher gekauft werden.

„Carmen’s Museumsbeizli“ ist an den Sonntagen 23. Juni, 28. Juli, 25. August, 22. September und 13. Oktober je von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Am Samstag, 8. Juni, wird zur Oberrieter Filmnacht eingeladen und am Sonntag, 9. Juni, findet das Museumsfest statt.

- Co-Präsident Angelo Bont, das neue Vorstandsmitglied Pascale Perrino-Spirig, Kriessern, die zurückgetretenen Peter Zünd und Beni Hutter. Bild: rz

 

 

An der Mitgliederversammlung des Museumsvereins Oberriet und der anschliessenden Vernissage der Dauerausstellung „Vom Törgga zum Ribel“ wurden diverse Neuerungen aufgezeigt. Der grosse Estrich im Stall wird aufgewertet.

Rösli Zeller

Oberriet. Es ist offensichtlich, dass die Verantwortlichen mit der neuen Ausstellung „Vom Törgga zum Ribel“ den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Mit diesem Thema werden bei vielen nicht nur Erinnerungen an die Kindheit wach, sondern das Kulturgut und wertvolle (heute AOC-geschützte) Nahrungsmittel findet immer breiteren Anklang.

Positive Veränderungen

Das Wohlwollen, die finanzielle und ideelle Unterstützung durch die Gemeinde Oberriet sowie die fünf Ortsgemeinden würdigte Co-Präsident Angelo Bont in seinen einleitenden Worten. Als Gäste konnte er Gemeinderat Beni Heeb und Referent Hans Oppliger vom Verein Rheintaler Ribelmais begrüssen. Das Vereinsjahr wurde geprägt durch Veränderungen und Neuerungen. So machte Angelo Bont auf die neue Dauerausstellung „Vom Törgga zum Ribel“, die neuen Treppen im Stall und in den Estrich (anstelle einer Estrichklappe) und die Neugestaltung des Gemeindesaals, wo die Dauerausstellung untergebracht ist. Zudem wird bei Vernissagen oder grösseren Anlässen jeweils ein Zelt direkt beim Stalleingang aufgebaut, so dass der Stall und das Zelt eine Einheit bilden.

Kassier Emil Zeller präsentierte die Rechnung, welche mit einem kleinen positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte. Er machte darauf aufmerksam, dass die Museumsnacht und das Museumsfest (8./9. Juni) wieder wie vor zwei Jahren auf dem Werkhofareal stattfinden werden. Dieses Areal habe sich als äusserst ideal erwiesen.

Rücktritte und Wahlen

Archivar Peter Zünd und Beni Hutter, als Vertreter der Dorfschaft Kriessern, gaben ihren Rücktritt bekannt. „Die verschiedenen Dörfer sollen weiterhin im Vorstand vertreten sein. In Pascale Perrino-Spirig, Kriessern, haben wir eine ideale Nachfolgerin gefunden. Sie hat grosses Interesse am Thema Kunst und ist selber künstlerisch tätig“, machte Angelo Bont aufmerksam. Die Kunst erhalte damit noch mehr Wert im Museum. Einstimmig wurde Pascale Perrino-Spirig gewählt.

Die Nachfolge für Peter Zünd als Archivar ist noch vakant.

Angelo Bont ehrte Beni Hutter, welcher seit 38 Jahren (der Verein existiert seit 40 Jahren) sehr aktiv im Vorstand tätig war. Er habe sich grosse Verdienste ums Museum erworben und grossen Anteil an der baulichen Entwicklung.

Peter Zünd war seit der Gründung und dem Aufbau des Museums aktiv dabei. Er war während Jahren als Kustos, Präsident und Archivar tätig. „Das Museum wurde zu seinem Kind. Ihm war es ein grosses Anliegen, die Museumsleitung in jüngere Hände zu geben“, so Bont.

Mühlentag, Museumsfest, Museumsnacht, Kunstschaffende

Am kommenden Samstag, 11. Mai, wird von 10 bis 15 Uhr zum Mühlentag ins Museum eingeladen.
An der Museumsnacht, 8. Juni, wird der Film „Herzstark“ von Kuno Bont aufgeführt. Zudem wird als Attraktion das Holzrücken mit Pferd gezeigt.
Am Sonntag, 9. Juni, werden der Familienchor Kriessern und eine kleine Musikgruppe das Museumsfest umrahmen. Oldtimer-Traktoren werden ausgestellt und eine Museumsrallye findet statt. Es wird eine Festwirtschaft geführt.
Am 28. Juni findet die Vernissage „Kunstschaffende aus Oberriet“ statt.
Am 23./24. November wird erstmals zu einer Winterausstellung „Winterzauber“ ins Museum eingeladen.
Am 31. Dezember wird das Altjohr-Usschälle durchgeführt.

 


Vernissage

„Vom Törgga zum Ribel“

Durch die Vernissage „Vom Törgga zum Ribel“ führte Co-Präsident Alfons Ammann. Er versicherte, dass diese Dauerausstellung nicht beendet sei, sondern dass sie mit weiteren Objekten noch wachsen soll.

„Wir wollen mithelfen, kommenden Generationen unsere Kulturgüter wie der „Törgga“ oder die Vielfalt der Dialekte weiterzugeben und deshalb hin und wieder Neues zu wagen“, sagt Ammann.

Hans Oppliger vom Verein „Rheintaler Ribelmais“ referierte zum Thema „Rheintaler Ribel – ein ausgezeichneter Botschafter unserer Region“. Der Törgga-Anbau und das Ribelessen sind in den letzten Jahrzehnten massiv zurückgegangen. Man könne den Törgga  nur am Leben erhalten, wenn das Interesse dafür geweckt werde. Der Ribel – das einstige Hauptnahrungsmittel der Region – gehöre mehr auf den Speiseplan und sei nicht nur fürs Museum geschaffen. Referent Oppliger zeigte sich erfreut über die informative und modern gestaltete Ausstellung, welche fundierten Einblick in dieses Kulturgut vermittelt.

Zum Abschluss wurde Ribelsuppe, von Flavio Loher gekocht, serviert. Ribel wird beim Museumsfest angeboten.