Rüthi/ Oberriet

Am kommenden Sonntag, 10. Juni, ist der bekannte Widnauer Bildhauer und Architekt Spallo Kolb im Ortsmuseum Rüthi zu Gast. Im Rahmen eines Mitmach-Workshops zeigt er um 14:00 Uhr und 15:30 Uhr in einem kleinen Mitmach-Workshop, wie man in der Steinzeit Feuer gemacht hat und wie man Dinge des alltäglichen Bedarfs herstellte, wie z.B. ein Seil. Jeder darf mit ausprobieren und vielleicht gibt es sogar ein kleines steinzeitliches Picknick…

Zudem ist im Alten Schulhaus Büchel von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr die Ausstellung „Etwas gefunden? 50 Jahre Kantonsarchäologie – Das Rheintal im Fokus“ geöffnet. Zu sehen sind u.a. die aktuellsten archäologischen Neuentdeckungen auf dem Gemeindegebiet von Rüthi.

Das Gemeindemuseum Rothus in Oberriet ist zur selben Zeit geöffnet und bietet den BesucherInnen den 2. Teil der gemeinsamen Ausstellung. Das Rothus zeigt die Geschichte der Kantonsarchäologie St. Gallen seit ihrer Gründung und gibt Auskunft über Funde und Ausgrabungsorte in Oberriet und Montlingen.

Kinder können ausserdem als kleine Archäologen tätig werden und in beiden Museen selber nach Schätzen graben oder in Oberriet den Schatz vom Wichenstein suchen.

 

 Der Eintritt in die Ausstellungen und zum Workshop ist frei! Es ist keine Anmeldung erforderlich.

 

v.l.n.r. Martin Schindler, Kantonsarchäologe; Annemarie Isemann, Mitarbeiterin Ortsmuseum Rüthi; Silke Schlör, Museumsleiterin Gemeindemuseum Rothus Oberriet; Monika Meyer, Museumsbetreuerin Ortsmuseum Rüthi; Fabio Wegmüller, Projektleiter Auswertungsprojekt Grabung Abri Unterkobel Oberriet; Foto: Benjamin Schmid

 

Das Gemeindemuseum Rothus und das Ortsmuseum Rüthi zeigen gemeinsam die Ausstellung: «Etwas gefunden? 50 Jahre Kantonsarchäologie. Das Rheintal im Fokus». Am Sonntag war die Vernissage.

Vom 13. Mai bis 28. Oktober widmen sich die beiden Museen der Archäologie. Dabei werden die Besucherinnen und Besucher nicht nur mit vielen interessan­-ten Informationen eingedeckt, sondern sie dürfen selbst in die Rolle des Archäologen schlüpfen und sich auf Schatzsuche begeben. «Mit dem Kinderprogramm möchten wir explizit junge Besucher ansprechen», sagte Monika Meyer, Museumsbetreuerin Ortsmuseum Rüthi, und ergänzte: «Damit soll Archäologie erleb- und erfahrbar gemacht werden.»

Während im Rüthner Ortsmuseum die Entwicklung der Archäologie im Allgemeinen geschildert wird, zeigt das Oberrieter Gemeindemuseum Rothus die Geschichte der Kantonsarchäologie St. Gallen seit ihrer Gründung. Darüber hinaus erfahren die Besucher mehr über die Funde, Ausgrabungsorte und Strategien der modernen Archäologie.

Internationaler Museumstag

Die Ausstellung konnte vom Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen übernommen werden. Am Sonntag, dem internationalen Museumstag, fand die Vernissage statt. Dazu hielt Fabio Wegmüller, Projektleiter Aus­wertungsprojekt Abri Unterkobel, den Vortrag «Von Scherben, Knochen und einem Bombenfund» – archäologische Neuentdeckungen im Gebiet der Gemeinden Oberriet und Rüthi.

Von kleinen Pfeilspitzen über Keramikfragmente zu Steinwerkzeugen, von verzierten Scherben, Tier- und Menschenknochen zu einem selbst gebastelten Sprengsatz – in der Region lässt sich vieles entdecken. Für Monika Meyer war es ein schöner Tag: «Nach der langen und intensiven Vorbereitungszeit bin ich froh, dass es endlich losgeht.» Speziell ist, dass sich die Sonderausstellung mit Gegenständen und Fund­stücken auseinandersetzt, die in der Region Rüthi – Oberriet, z. B. beim Wichenstein oder mittleren Büchel, ausgegraben wurden: «Es schlummern noch viele unentdeckte Gegenstände im Un­tergrund direkt vor unseren Dörfern und Haustüren», sagte Monika Meyer.

Kleine Museen – grosses Programm

Das umfangreiche Begleitprogramm beinhaltet Vorträge zu neuesten archäologischen Funden in der Region. Kinder können als Archäologen auf Spurensuche gehen und einen Schatz finden. Besonderer Höhepunkt bildet das Reiseziel Museum als Entdeckungsreise für die ganze Familie in der Ferienzeit.

Benjamin Schmid (Der Rheintaler, 14.05.2018)

14 Uhr Vortrag von Fabio Wegmüller, Projektleiter Auswertungsprojekt Abri Unterkobel:

"Von Scherben, Knochen und einem Bombenfund - archäologische Neuentdeckungen im Gebiet der Gemeinden Oberriet und Rüthi"

 

Roman Bont, den viele als «Mr. Mini Mack» kennen, besuchte seinen Heimatsort, nachdem er sein Leben lang mit einem selbst umgebauten Lastwagen und später mit dem Trottinett durch die Welt gereist ist.

Mit dem Trottinett reiste der Basler um die ganze Welt. Fahrzeug und Lenker wogen zusammen 140 Kilo. (Bild: pd)

 

In Cowboyhut und Weste tauchte der welterfahrene Basler Roman Bont im Ortsgemeindesaal Eichenwies letzten Freitag auf, um dem Museumsverein Oberriet und einem äusserst interessierten Publikum seine Lebensgeschichte zu erzählen. 

In schweren Verhältnissen wuchs Roman Bont in Oberriet auf. Sein Vater war Alkoholiker und er selbst litt an einer Hirnhautentzündung. Von seiner Familie wurde er ins Heim abgeschoben, denn er konnte nicht gut sprechen – er stotterte. Seine Mutter riet ihm immer, die Welt zu sehen, reisen zu gehen. Nach der Zeit im Heim startete er ein abenteuerliches und einmaliges Leben.

Sein wichtigstes Ziel war es immer, Geld zu verdienen. In Antwerpen, Belgien, ging er mit 16 Jahren aufs Schiff und arbeitete dort. Später verdiente er sein Geld mit Blut spenden, als Speditionsarbeiter, auf dem Feld oder sogar als Statist in Westernfilmen mit Berühmtheiten wie Sean Connery oder Clint Eastwood. Zuletzt arbeitete er am liebsten als Chauffeur. 

Der Mini Mack erregt  weltweit Aufmerksamkeit

Seine zündende Idee, wie es im Roman «Mein Name ist Bont» beschrieben wird, hatte er im Alter von 37 Jahren. Er kaufte sich den VW LT, den er auf dem Gelände in Münchenstein, seinem jetzigen Wohnort, stehen sah. Er wollte etwas Grosses daraus machen, etwas, das man nicht vergisst. Auf das Dach baute er eine Schlafkabine. Innen und aussen rüstete er das Auto zum Schwertransporter um. Den Knauf des Schalthebels modelte er zur vergoldeten Bulldogge um – das Markenzeichen der amerikanischen Mack-Lastwagen. In der Lastwagenszene wurde der Mini Mack, wie man ihn später nannte, schnell bekannt. Das deutsche Magazin «Fernfahrer» setzte ein Foto vom Lastwagen auf die Titelseite und von da an gewann der Mini Mack schnell an Ansehen. Unter der Woche arbeitete Roman Bont als Chauffeur und am Wochenende ging er an Truck-Shows, wo er einige Pokale gewinnen konnte. Das Publikum erwartete den Mini Mack bereits. Auf seinen Reisen durch Amerika und später Australien wurde Bont von Autofirmen gesponsort und konnte gratis reisen oder bekam einen Unterschlupf und etwas zu essen.

Japan und Südkorea standen danach auf dem Plan. Die Japaner gefielen ihm besonders gut. Sie freuten sich, als der Mini Mack ihre Dörfer passierte. Er kam auf die verrückte Idee, den Fujiyama (3776 Meter) mit einem Velo auf dem Rücken zu erklimmen. Runter fahren konnte er allerdings nicht. Also schleppte er das Velo wieder mit. 

Um nach Südkorea zu reisen, musste er zuerst mit der Schweizer Botschaft Kontakt aufnehmen, da normalerweise kein Fahrzeug eingeführt werden darf. Mit einer Spezialbewilligung konnte er dann einreisen. Zusammen mit dem Schweizer Botschafter fuhren sie durch die militärische Sperrzone an die streng kontrollierte Grenze zu Nord­korea. Niemand sonst durfte 
diese Zone besuchen, aber die Botschaft bestand darauf, ihn zu empfangen. Zum Abschied schenkten die Soldaten ihm zwei Medaillen mit dem Signet der Vereinten Nationen. 

Spendenaktion für krebskranke Kinder

Mit der Zeit konnte Roman Bont etwas Geld zusammenbringen – sei es durch das Chauffieren oder die Truck-Shows. In Australien las er dann einen Artikel, der ihn betroffen machte: Er handelte von krebskranken Kindern. Zu dieser Zeit konnte er erstmals machen, was er wollte. Jenen Kindern war diese Möglichkeit nicht gegeben. «Da schlug es mir ein», sagte er. 

Als er wieder in der Schweiz war, sah er Kinder auf den Strassen mit Trottinetts herumtollen und wusste sofort: Das ist es. Er liess sich ein Trottinett umbauen, damit es tüchtig für eine Weltreise war. Sein Ziel war es, auf der Reise Spenden für krebskranke Kinder zu sammeln. In Kanada startete er und versuchte, möglichst viel Aufmerksamkeit in den Medien zu erlangen. 

Er suchte den Kontakt in der Botschaft jedes Landes, das er durchquerte, und erzählte von seinem Plan. Alle Firmen, die spenden wollten, sollten das Geld direkt auf die Konten der Hilfsorganisationen übertragen. Er selbst wollte kein Geld annehmen. Jedes Land unterstützte ihn, wobei er viele Persönlichkeiten kennenlernte. Hilton-Chef Urs Hitz sorgte dafür, dass Roman Bont in den Hilton-Hotels gratis übernachten konnte und ein Unternehmen organisierte ihm Gratisflüge. Staatschefs und Politiker bewunderten ihn und luden ihn zur Übernachtung in Hotels ein. 

Mit dem Trottinett legte er pro Tag 80 bis 100 Kilometer zurück. Die Polizei stellte ihm sogar einen Fahrzeugausweis für das Trottinett aus: Sitzplatz: 1, Kubik: 1 Fusszylinder, Farbe: rot, Nummernschild: BL007. «Alle lachten, als sie den Fahrzeugausweis sahen», sagte Bont. Sein wichtigster Grundsatz war immer, dass er kein Geld für sich selbst annahm. Er lebte sehr bescheiden, mit fünf Franken pro Tag. Ab und zu hielt jemand an, fragte, ob er kein Benzin mehr habe oder wieso er laufe. Viele gaben ihm etwas zu essen oder zu trinken.  Insgesamt legte er mit dem Trottinett knapp 22000 Kilometer in 18 Monaten zurück.

Narben werden nie ganz verheilen

Wieder in der Schweiz angekommen, traf ihn ein tragisches Schicksal, noch bevor er hatte weiterreisen können. Er war mit Kollegen nach Tourschluss in der Tankstelle, als ein mit Drogen vollgepumpter Räuber den Laden betrat. Noch bevor sie im Büroraum angelangten, wie er es ihnen befahl, schoss der Räuber. Von 33 abgefeuerten Schüssen, trafen 29 Roman Bont – er hatte das Pech, der Letzte in der Reihe gewesen zu sein. Seine Narben verheilten nie ganz, doch schlimmer traf es seine Psyche. Trotz eines Wachhundes schläft der 76-Jährige schlecht und wacht bei jedem Geräusch auf. 

Roman Bont ist noch immer dauernd unterwegs. Er sei schon immer so gewesen. Andere Leute interessierten ihn, sagte er. 

(Carmen Kaufmann)

Roman Bont ist kein Filmstar, aber sein Leben ist mindestens so abenteuerlich. Vor 6 Jahren ist eine Biografie über ihn erschienen: "Mein Name ist Bont“.

Damals hat er als Bürger von Oberriet seine Heimatgemeinde besucht und dem Gemeindepräsidenten Rolf Huber ein signiertes Exemplar seiner Biographie überreicht. 

Roman Bont war auch schon Gast bei der Sendung von Kurt Aeschbacher. In der Vorschau zur Sendung hiess es:  Roman Bont war Fernfahrer, reiste per Truck und per Trottinett um die Welt, bis ein Räuber ihn bei einem Überfall mit fast dreissig Schüssen aus einer Maschinenpistole zu Fall brachte. Nach dem Blutbad ist er wieder aufgestanden – schliesslich ist sein Name Bont. Auch wenn der umtriebige Baselbieter sich erst zurück ins Dasein kämpfen musste – heute schreitet er wieder freudevoll durchs Leben.

Ort: Ortsgemeindesaal Eichenwies, Alvierstr. 1a (bei der Kirche Eichenwies)

Zeit: 19.30 Uhr

Der Eintritt ist frei.

 

Roman Bont und der Museumsverein Oberriet freuen sich auf ein zahlreiches, interessiertes Publikum.

Max Tinner

Eine Sonderausstellung des Ortsmuseums Rüthi und des Gemeindemuseums Rothus Oberriet zeigt die Geschichte der Archäologie im Kanton St. Gallen – und wie bedeutend unser Tal für die Forscher ist.

Die Geschichte unserer Ahnen, und damit unsere eigene Geschichte, liegt nicht selten hinter uns, sondern unter uns, im Boden. Immer wieder stösst man zufällig auf Fundstücke, etwa bei Bauarbeiten. Dann werden Fachleute der Kantonsarchäologie aufgeboten, deren Aufgabe es ist, die Funde, sozusagen unser historisches Erbe, freizulegen, zu konservieren und zu dokumentieren.

Archäologisch geforscht wird schon lange, auch im Rheintal. Nicht zuletzt auf dem Montlinger Bergli, wo Hans Bessler in den 1920er-Jahren und Benedikt Frei in den 1950er-Jahren wissenschaftliche Grabungen durchführten. Die Kantonsarchäologie als kantonale Einrichtung gibt es aber erst seit 1966. Ihrem 50-jährigen Bestehen widmete das Historische und Völkerkundemuseum St. Gallen vor zwei Jahren eine Sonderausstellung. Und diese kommt nun ins Rheintal.

Das Gemeindemuseum Rothus Oberriet und das Ortsmuseum Rüthi haben sich für diese Sonderausstellung, die von Mitte Mai bis Ende Oktober gezeigt wird, zusammengetan. Während in Rüthi der Schwerpunkt auf der archäologischen Forschung vor Gründung der Kantonsarchäologie liegt, widmet sich der andere Teil der Ausstellung in Oberriet mehr der institutionalisierten Archäologie ab 1966.

Die Leiterinnen der Museen, Silke Schlör vom Gemeindemuseum Rothus und Monika Meyer vom Ortsmuseum Rüthi, haben beide selbst archäologische Erfahrung: Silke Schlör hat christliche Archäologie studiert, ist also vom Fach. Monika Meyer ist zwar von Haus aus Geografin, studierte aber Geschichte im Nebenfach und arbeitete bei verschiedenen archäologischen Grabungen mit.

Archäologische Sensationen aus dem Rheintal

Weil sich beide Museumsleiterinnen gut in der Materie auskennen, wissen sie auch, was die Leute besonders anspricht, nämlich was vor ihrer eigenen Haustür vor Jahrhunderten und Jahrtausenden geschah oder was hier von Archäologen schon gefun­-den wurde. Deshalb fokussieren Meyer und Schlör die Ausstellung aufs Rheintal, indem sie solche Funde von hier zeigen – darunter auch einige ganz spezielle, die hier bislang nur selten oder noch gar nie öffentlich ausgestellt worden sind.

So sind in Rüthi Funde aus der Römerzeit zu sehen. Oder besonders aktuell einige, die letztes Jahr am Büchlerberg gemacht wurden, hauptsächlich Silex- und Keramikscherben. «Sie sind vielleicht nicht so spektakulär, wie die Funde, die man am Montlinger Berg gemacht hat, aber es ist doch spannend zu sehen, dass sich Ähnliches auch in Rüthi finden lässt», sagt Monika Meyer.

In Oberriet wird unter anderem der Melauner Henkelkrug gezeigt, der aus Scherben re­konstruiert wurde, die man am Montlinger Bergli ausgegraben hat, – nicht die Kopie aus dem Museum Montlingen, sondern das Original, das sonst in St. Gallen verwahrt ist. Ausserdem bilden die Funde der Grabung bei der Deponie Unterkobel einen Schwerpunkt. Fabio Wegmüller, der Leiter der Grabung dort, wird am Eröffnungstag der Ausstellung auch die Vortragsserie eröffnen, die bis in den Herbst parallel zur Ausstellung läuft.

Spannende Referate mit Leuten vom Fach

Weitere Referenten sind Spallo Kolb aus Widnau, der die Fundstelle bei der Deponie entdeckt hat, oder Martin Schindler und Regula Steinhauser, der leitende Kantonsarchäologe und seine Stellvertreterin. Oder Thomas Stehrenberger, der Grabungen in der St. Galler Altstadt leitete und auch Höhlenforscher ist. Und nicht zuletzt Wolfgang Neubauer, der aus Altstätten stammende Leiter des Ludwig-Bolzmann-Ins­tituts in Wien, der mit seinen modernen Methoden weltweit Beachtung findet. Er hat sie in Stonehenge ebenso erfolgreich eingesetzt wie am Montlinger Bergli.

Die Ausstellung will alle Sinne ansprechen. Man wird nicht nur sehen und hören – wer will, darf auch selbst einmal graben und dabei lernen, wie ein Archäologe arbeitet. Willkommen sind auch Kinder, für die man spezielle Attraktionen bereithält. Sie können sich beispielsweise auf die Suche nach dem Schatz vom Wichenstein machen. Ausserdem beteiligen sich das Ortsmuseum Rüthi und das Rothus Oberriet mit ihrer Sonderausstellung an mehreren länderübergreifenden Veranstaltungen: am europäischen Tag des Denkmals, an der «Langen Nacht der Museen» des ORF und an der Veranstaltungsreihe Reiseziel Museum (dann wird in Rüthi auch das Figurentheater Funkeldunkel auftreten und in Oberriet die Geschichtenerzählerin Mo Keist).

Kleine Museen haben viel zu bieten

Mit der gemeinsamen Ausstellung wollen die Museumsleiterinnen von Rüthi und Oberriet nicht zuletzt auch demonstrieren, dass neben den Museen in den städtischen Zentren auch die Orts- und Gemeindemuseen viel zu bieten haben. «Wir können mit den grossen Museen durchaus mithalten», sagt Monika Meyer. «Auch hinsichtlich der Besucherzahlen», betont Silke Schlör.

Hinweis

Eröffnet wird die Sonderausstellung am Sonntag, 13. Mai. Der Eintritt zu Ausstellung und Vorträgen ist frei; man ist eingeladen, sich mit einer Spende an den Kosten zu beteiligen. Ein Eintritt wird erhoben während der Sondertage Reiseziel Museum und ORF-Nacht der Museen. Daten und weitere Details auf www.museum-oberriet.ch und www.ruethi.ch/de/freizeitkultur/ortsmuseum/.